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Finanz-Basics #1 – Tipps zum Sparen

Wer langfristig ein Vermögen aufbauen will, muss nicht unbedingt eine dreistellige Summe im Jahr verdienen. Es reicht, wenn man den Lebensstandard an seine Einkommenssituation anpasst, um die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben (mit anderen Worten: die Sparquote) so hoch wie möglich zu halten. So können auch Geringverdiener, Berufseinsteiger, Studenten oder Auszubildende bereits in jungen Jahren anfangen zu sparen und ein Vermögen aufzubauen.

Was du in diesem Beitrag lernst

  • die Grundprinzipien des Frugalismus
  • das eigene Konsumverhalten überdenken
  • Ausgaben in Zukunft kritisch zu hinterfragen
  • Eine Faustregel die zeigt, wie viel Geld dir durch unnötige Ausgaben entgeht

Frugalismus: Die Sparquote als Schlüssel zum finanziellen Erfolg

Wenn du auch mit geringem Einkommen ein Vermögen aufbauen willst oder dich trotz hohem Einkommen fragst, wieso das Geld am Ende des Monats weg ist, solltest du unbedingt einen Blick auf deine Ausgaben werfen. Denn nicht immer werden Menschen, die viel verdienen auch reich. Umgekehrt kannst du aber auch mit wenig Einkommen ein ordentliches Vermögen aufbauen. Eine häufige Definition von Frugalismus ist: Frugalisten sind Menschen, die möglichst früh finanzielle Unabhängigkeit erreichen wollen, indem sie ihre Ausgaben reduzieren und das Gesparte investieren.

Die finanzielle Unabhängigkeit definiert dabei jeder unterschiedlich. Was genau die finanzielle Unabhängigkeit ist und wie du sie für dich selbst definieren kannst, zeige ich dir in einem anderen Beitrag. Ein Grundprinzip ist jedoch auch hier, eine möglichst hohe Sparquote zu erreichen um Geld investieren zu können. Die einfachste Schraube an der du drehen kannst, um deine Sparquote zu erhöhen, ist deine Ausgaben zu hinterfragen.

Ausgaben im Blick: Spartipps für den Alltag

Morgens auf dem Weg zur Arbeit schnell einen Kaffee bei Starbucks und ein Croissant beim Bäcker geholt, in der Bahn dann aus Langeweile einen neuen Pulli bei Zalando oder ein unnützes Gadget bei Amazon bestellt. Wer seine täglichen Ausgaben einmal genau beobachtet, wird feststellen, dass dort eine Menge Sparpotential liegt. Die eigenen Konsumausgaben zu reduzieren muss (und sollte) aber keineswegs mit einer drastischen Verringerung der Lebensqualität einhergehen. Vielmehr solltest du dir die folgenden Gedanken machen, um deine Ausgaben kritisch zu hinterfragen (hier am Beispiel des täglichen Starbucks-Kaffee):

  • Stiftet mir der Kaffee genug Nutzen und Lebensqualität, sodass sein hoher Preis gerechtfertigt ist?
  • Oder bringt es mir mehr, wenn ich das gesparte Geld investiere, statt es täglich für Kaffee auszugeben?
  • Schränkt es mich in meiner Lebensqualität erheblich ein, wenn ich darauf verzichte?
  • Kann ich die teure Gewohnheit durch eine günstigere, annähernd gleichwertige Alternative ersetzen? (z.B. Kaffee jeden Morgen selbst kochen und in einem Thermo-Becher mitnehmen)

Die 752-Regel: So viel Geld entgeht dir durch unnötige Konsumausgaben

Als Motivation, auf unnötige Konsumausgaben zu verzichten hier eine kleine Faustregel: Rechne hoch, wie viel Geld dich z.B. der tägliche Kaffee in der Woche kostet. Multipliziere diese Zahl dann mit 752. Das Ergebnis zeigt dir, wieviel Geld du auf deinem Konto hättest, wenn du das Geld 10 Jahre lang zu 7% Zinsen angelegt hättest, statt es für Kaffee auszugeben. Beispiel: Kostet der Kaffee täglich 3 Euro also 15 Euro in der Woche, hättest du nach 10 Jahren (zu 7% Zinsen) 15 * 752= stolze 11280 Euro auf dem Konto. Für eine monatliche Ausgabe kannst du genauso verfahren, multipliziere hierzu die Kosten mit 173 statt mit 752.

Wichtig: Es geht nicht darum, an allen Ecken und Enden zu sparen. Eine gesunde Ernährung etwa und der Monatsbeitrag für Fitnesstudio oder Sportverein tragen zu einem gesunden Lebensstil und dadurch erheblich zu deiner Lebensqualität bei. Diese Ausgaben solltest du daher nicht leichtfertig streichen, nur um auf Biegen und Brechen deine Sparquote zu erhöhen. Vielmehr geht es darum, deinen Blick für wirklich unnötige und vermeidbare Konsumausgaben zu schärfen, auf die du ohne große Verluste verzichten kannst.

Zusammenfassung

Der erste Schritt zum erfolgreichen Vermögensaufbau ist, sich einen Überblick über die eigene Einnahmen- und Ausgabensituation zu verschaffen. Am einfachsten erhöhst du deine Sparquote, indem du einen kritischen Blick auf deine Ausgaben wirfst: Welche Kosten kannst du vermeiden, ohne dass du dich in deinem Lebensstandard zu stark einschränken musst? Sogenannte Frugalisten sehen hierin den Schlüssel zum erfolgreichen Vermögensaufbau, auch wenn du nur ein geringes Einkommen hast. Die 752-Regel zeigt dir, wieviel Geld du aus dem Verzicht von unnötigem Konsum langfristig rausholen kannst.

Buchempfehlung

Die Buchempfehlung ist in diesem Fall viel mehr eine Blog-Empfehlung. Auf ihrem Blog gibt Frau Lebensfuchs nützliche Spartipps für den Alltag. Wenn du wissen willst, wie sie mit nur 200 Euro im Monat auskommt und wie du deine Ausgaben ebenfalls auf solch ein niedriges Niveau senken kannst, dann schau mal hier vorbei.

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